Verlag Heidi Franitza, Oberschwaigstraße 5 a, 92237 Sulzbach-Rosenberg, Tel: 0175/46 34 190 oder 09661/81 11 01, Email: heidi.franitza@t-online.de
Titelbild Heft 7
Inhaltsverzeichnis Heft 22 5 Leitartikel 8 Khinkali & Khachapuri – Georgienreise 18 Debbie Barlow – Portrait 22 Wahre Größe findet man oft im Kleinen! Honda-Monkey 24 Bayerwald-Gespanntreffen 29 On the road 30 Das VFR-Gespann – Eigenbau 34 Der Bruch – Gespanntechnik 36 Ungefedert und ungebremst. Eigenbau-K 100-Gespanne 42 Puszta-Flimmern – Gespanntreffen 50 Nomad-Riders 54 Roman 55 Travel-News 56 Termine 58 Leserbriefe 59 Kleinanzeigen 60 Nachrichten 70 Viper-World – BMW R 1200 GS LC-Gespann 72 Dracheboot-Fest 2015 73 KTM-Gespann 74 Gespannfahrer-Shop 76 Una citta, due cilindri, tre ruote! Moto Guzzi-Gespann 82 Vorschau, Impressum 83 Nachgefragt
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Leitartikel aus Heft 22 Europäische Gedanken Das Gespanntreffen Mitte August in Ungarn war aus unserer Sicht ein toller Erfolg mit Teilnehmern aus elf Ländern. Viele Gespräche führten wir zum Thema Gespannzulassung. Wie man es auch dreht und wendet, egal ob nationale Verordnung oder Interpretation einer europäischen Vorschrift, jedes Land kocht seine eigene Suppe und Entscheidungsträger an den behördlichen Schlüsselstellen fürchten sich vor der Verantwortung. In Holland darf man die originalen Motorrad-Gussfelgen für den Gespannumbau verwenden. In Ungarn muss ein Gespann auch ein Nummernschild vorne tragen. In Tschechien sind genau genommen nur Velorex-Beiwagen zugelassen. In Rumänien durchblickt man den Vorschriftensalat auch nicht oder sollte man sagen noch nicht. Der TÜV ist ein weltweit agierendes Wirtschaftsunternehmen mit dem Ziel der Gewinnmaximierung mit Niederlassungen oder Büros in vielen Ländern. Das ist einerseits durchaus zu begrüßen, weil deutsche Standards Einzug halten oder in Deutschland angefertigte Gutachten anerkannt werden können. Das gilt heute schon mit Ausnahmen für Italien aber auch die Schweiz. Andererseits kommen die Controller bei straff geführten Wirtschaftsunternehmen schnell jenen Bereichen auf die Schliche, die unrentabel arbeiten. Die Investitionen für Gutachten und Abnahmen werden dann steigen. Nachdem der Gespannbau selbst immer individueller wird, lassen sich diese Kosten nicht so einfach auf Stückzahlen umlegen. Das beste Beispiel dafür ist W-Tec. Die Holländer machen beim Neuheitenkarussell schon lange nicht mehr mit. Auch der Wasserboxer von BMW ist im Gespannbereich kein Stückzahlengarant mehr. Erstlingswerke überlässt W-Tec schon seit vielen Jahren den Mitbewerbern. Die ganze Kostenproblematik ist den Herstellern in den östlichen Ländern durchaus bewusst, auch wenn sie heute noch nicht direkt damit konfrontiert sind. Sie suchen einerseits den Schulterschluss mit erfahrenen Herstellern in den umsatzstarken Ländern, andererseits gehen sie eigene und durchaus vielversprechende Wege. Interessant auch, dass nur ein deutscher Hersteller dieses Ost-West-Treffen nutze, um mögliche Geschäftsbeziehungen anzubahnen.  Wie auch immer, auch 2016 findet ein Gespanntreffen in Ungarn statt. Da sich an der Zulassungsmisere kaum etwas geändert haben wird, freuen wir uns einfach darauf, die Freundschaften und Bekannten vom diesjährigen Treffen nächstes Jahr wieder zu sehen.   Martin und Heidi
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